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HCL Domino heute: Sichere Business-Plattform statt reine Groupware

12. Juni 2026

Wie sich HCL Domino von der klassischen Notes-/Mail-Lösung zur Plattform für sichere Business-Anwendungen, KI und digitale Souveränität entwickelt

Wer bei HCL Domino noch ausschließlich an Notes-Maildatenbanken oder klassische Groupware denkt, verpasst die eigentliche Entwicklung der Plattform. Denn HCL positioniert Domino heute deutlich breiter: als sichere Plattform für Business-Anwendungen, Collaboration, Prozessdigitalisierung und KI-gestützte Unternehmenslösungen.

Dabei stehen Themen im Mittelpunkt, die für viele Unternehmen aktuell strategisch relevant sind:

  • digitale Souveränität,
  • Schutz bestehender Investitionen,
  • sichere KI-Nutzung,
  • Modernisierung statt Komplettmigration,
  • sowie die flexible Digitalisierung individueller Geschäftsprozesse.

Gerade für Unternehmen mit gewachsenen IT-Landschaften und individuellen Anwendungen entwickelt sich Domino damit wieder zu einer interessanten strategischen Plattform.

Vom klassischen Groupware-System zur modernen Business-Plattform

Über viele Jahre wurde Domino vor allem mit E-Mail, Kalendern und interner Zusammenarbeit verbunden. Tatsächlich war die Plattform aber schon immer deutlich mehr als reine Groupware. Viele Unternehmen haben auf Basis von Domino individuelle Anwendungen entwickelt – von Freigabeprozessen über Qualitätsmanagement bis hin zu komplexen Fachanwendungen.

Genau an diesem Punkt setzt HCL heute an. Domino wird zunehmend als zentrale Plattform für:

  • Business-Anwendungen,
  • Workflow-Prozesse,
  • Collaboration,
  • Datenmanagement
  • und individuelle Unternehmenslösungen

positioniert.

Der Fokus liegt dabei nicht auf Standardisierung um jeden Preis, sondern auf der Fähigkeit, geschäftskritische Prozesse flexibel abzubilden und langfristig betreibbar zu halten.

Das ist besonders für Unternehmen relevant, deren Prozesse sich nicht vollständig in starre Standardsoftware pressen lassen. Gerade im Mittelstand existieren häufig gewachsene Abläufe, die eng mit der eigenen Organisation verzahnt sind. Domino bietet hier weiterhin eine Plattform, auf der individuelle Lösungen kontrolliert und integriert betrieben werden können.

KI in kontrollierten Unternehmensumgebungen: Domino IQ

Ein zentrales Thema der aktuellen Domino-Strategie ist die Integration von künstlicher Intelligenz. Mit „Domino IQ“ verfolgt HCL dabei einen Ansatz, der sich deutlich von vielen Public-Cloud-Angeboten unterscheidet.

Im Mittelpunkt steht nicht die möglichst schnelle Nutzung externer KI-Dienste, sondern die kontrollierte Integration von KI innerhalb der eigenen Unternehmensumgebung.

Dabei geht es unter anderem um:

  • intelligente Suche in Unternehmensdaten,
  • Zusammenfassungen von Informationen,
  • Wissenszugriff über natürliche Sprache,
  • Unterstützung von Prozessen,
  • sowie KI-gestützte Automatisierung.

Technisch setzt HCL dabei auf Konzepte wie Retrieval-Augmented Generation (RAG). Vereinfacht gesagt können KI-Modelle damit gezielt auf vorhandene Unternehmensdaten zugreifen, ohne dass diese unkontrolliert in öffentliche KI-Plattformen übertragen werden müssen.

Gerade für Unternehmen mit sensiblen Daten, regulatorischen Anforderungen oder erhöhtem Datenschutzbedarf ist das ein wichtiger Unterschied.

Die strategische Botschaft dahinter ist klar:
KI soll nutzbar werden, ohne dabei die Kontrolle über eigene Daten und Prozesse zu verlieren.

Digitale Souveränität und Datenschutz als strategischer Faktor

Das Thema digitale Souveränität gewinnt für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Abhängigkeiten von internationalen Cloudplattformen, regulatorische Anforderungen und Fragen rund um Datenschutz und Datenstandorte beschäftigen inzwischen nicht mehr nur Großunternehmen.

HCL adressiert diese Anforderungen sehr deutlich. Domino kann weiterhin:

  • On-Premise,
  • hybrid
  • oder in kontrollierten Cloudumgebungen

betrieben werden.

Unternehmen behalten dadurch mehr Kontrolle über:

  • Daten,
  • Zugriffsrechte,
  • Infrastruktur
  • und Sicherheitsrichtlinien.

Zusätzlich wurden moderne Sicherheitsmechanismen integriert, darunter:

  • Multi-Faktor-Authentifizierung,
  • Passkeys,
  • Verschlüsselung,
  • sowie erweiterte Sicherheits- und Compliance-Funktionen.

Gerade für europäische Unternehmen kann dieser Ansatz strategisch interessant sein. Denn in vielen Organisationen wächst aktuell der Wunsch, kritische Systeme und sensible Unternehmensdaten wieder stärker unter eigener Kontrolle zu halten.

Konkrete Ergebnisse der IT-Modernisierung

Viele Unternehmen betreiben bis heute geschäftskritische Domino-Anwendungen. Nicht selten bilden diese Lösungen zentrale Prozesse ab, die über Jahre hinweg an die jeweiligen Anforderungen angepasst wurden.

Gleichzeitig stehen viele Organisationen vor der Frage: Modernisieren oder vollständig ablösen?

Komplettmigrationen wirken auf den ersten Blick oft attraktiv, sind in der Praxis jedoch häufig mit erheblichen Risiken verbunden:

  • lange Projektlaufzeiten,
  • hohe Kosten,
  • Know-how-Verlust,
  • Prozessbrüche,
  • sowie funktionale Einschränkungen nach der Migration.

HCL verfolgt daher bewusst einen anderen Ansatz:
Bestehende Anwendungen sollen nicht zwangsläufig ersetzt, sondern schrittweise modernisiert werden.
Mit Technologien wie HCL Nomad können bestehende Anwendungen beispielsweise:

  • im Browser,
  • auf Tablets
  • oder mobilen Geräten

genutzt werden, ohne dass sie vollständig neu entwickelt werden müssen.

Dadurch lassen sich bestehende Investitionen weiter nutzen und gleichzeitig moderne Zugriffs- und Nutzungsszenarien umsetzen.

Für viele Unternehmen ist genau dieser evolutionäre Ansatz deutlich realistischer und wirtschaftlicher als eine vollständige Ablöse gewachsener Systeme.

Low-Code und schnelle Prozessdigitalisierung mit Domino Leap

Mit Domino Leap erweitert HCL die Plattform zusätzlich um Low-Code- und No-Code-Funktionen.

Dadurch können Prozesse, Formulare und Workflows schneller umgesetzt werden – auch unter stärkerer Einbindung der Fachbereiche.

Das Ziel dabei: Digitalisierung beschleunigen, ohne dabei Governance und Kontrolle zu verlieren.

Gerade in vielen Unternehmen entsteht aktuell ein Spannungsfeld:
Fachbereiche wollen Prozesse schneller digitalisieren, während die IT gleichzeitig Sicherheit, Compliance und Integrationsfähigkeit gewährleisten muss.

Domino Leap adressiert genau diesen Bereich:

  • schnellere Umsetzung,
  • geringerer Entwicklungsaufwand,
  • 1bessere Fachbereichseinbindung,
  • aber weiterhin innerhalb einer kontrollierten Unternehmensplattform.

Damit positioniert sich Domino auch als Alternative zu unkontrollierter Shadow-IT und isolierten Insellösungen.

Für wen Domino heute besonders relevant ist

Die aktuelle strategische Ausrichtung von HCL Domino ist nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen relevant. Besonders interessant ist die Plattform jedoch dort, wo Standardlösungen an Grenzen stoßen oder bestehende Anwendungen langfristig weiterentwickelt werden sollen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Unternehmen mit bestehenden Domino-Anwendungen,
  • Organisationen mit hohen Compliance-Anforderungen,
  • Unternehmen mit individuellen Prozessen,
  • Organisationen mit erhöhtem Datenschutzbedarf,
  • sowie Unternehmen, die Modernisierung statt Komplettablöse bevorzugen.

Gerade im Mittelstand spielen dabei oft pragmatische Fragen eine große Rolle:

  • Welche Systeme funktionieren bereits zuverlässig?
  • Welche Prozesse sind geschäftskritisch?
  • Welche Risiken entstehen durch Komplettmigrationen?
  • Und wie lassen sich bestehende Investitionen sinnvoll weiterentwickeln?

Hier setzt der Domino-Ansatz der schrittweisen Modernisierung gezielt an.

Fazit: Domino als Plattform für sichere und nachhaltige Digitalisierung

HCL Domino entwickelt sich strategisch deutlich weiter. Die Plattform wird heute nicht mehr primär als klassische Mail- oder Groupware-Lösung positioniert, sondern als sichere Plattform für:

  • Business-Anwendungen,
  • Prozessdigitalisierung,
  • KI-gestützte Szenarien,
  • Collaboration
  • und digitale Souveränität.

Besonders interessant ist dabei der Fokus auf:

  • Schutz bestehender Investitionen,
  • kontrollierte KI-Nutzung,
  • flexible Modernisierung,
  • sowie langfristig betreibbare Unternehmensanwendungen.

Gerade in Zeiten wachsender Cloud-Abhängigkeiten, steigender regulatorischer Anforderungen und zunehmender Diskussionen rund um Datensouveränität gewinnt dieser Ansatz für viele Unternehmen wieder deutlich an Bedeutung.

 

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